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Dynamische Entwicklung auf dem Kölner Immobilienmarkt

Auswahl von Investmentobjekten

Die expansive europäische Geldpolitik, das niedrige Zinsniveau und der hohe Anlagedruck institutioneller Investoren haben sich 2017 fortgesetzt. Die Wirtschaft befindet sich weiterhin im konjunkturellen Aufschwung. Diese günstigen Rahmenbedingungen wussten eine Reihe von Eigentümern größerer Immobilienbestände in Köln für sich zu nutzen und führten dem Investmentmarkt in der aktuellen Hochpreisphase ein umfangreiches Objektangebot zu. Mehrere Immobilientransaktionen erzielten Verkaufserlöse im dreistelligen und im hohen zweistelligen Millionenbereich. Insgesamt wurden bis zum Ende des dritten Quartals gewerblich genutzte Immobilien in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro gehandelt – etwa ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum.

In zentraler Lage erwarben Quantum und Proximus den in großen Bereichen jetzt Büronutzungen vorbehaltenen Teil des Gerling Quartiers sowie benachbarte Gebäude-bestände für insgesamt rund 200 Millionen Euro. Im Stadtteil Braunsfeld wurde ein großes Portfolio an Bürogebäuden für mehr als 100 Millionen Euro an Apollo Global Management und die Silverton-Gruppe veräußert. Im Einzelhandelssegment wechselten Geschäfts-häuser in 1a-Lage, große Fachmärkte und mit dem DuMont Carré ein innerstädtisches Einkaufszentrum den Eigentümer. Einen besonders hohen Kaufpreis mit deutlich über 100 Millionen Euro erzielte zudem das ehemals industriell genutzte Entwicklungsareal der Deutz-AG im Stadtteil Mülheim. Der Käufer GERCHGROUP AG sicherte sich des Weiteren wenig später das Gebäudeensemble mit Senatshotel und dem ehemaligen Hotel Carlton, später WDR, in der Nähe des Kölner Doms und der besten Einkaufslagen – ebenfalls mit Entwicklungsabsichten.

Der zuvor rasante Anstieg der Kaufpreise für gewerbliche genutzte Immobilien hat sich im Jahresverlauf abgeschwächt, die Nettospitzenrenditen für Geschäftshäuser und für Logistikimmobilien sanken geringfügig. Büroimmobilien hielten ihr Verzinsungsniveau. Im vierten Quartal sind weitere Reduktionen allerdings immer noch denkbar. Bis zum Jahresende steht eine Vielzahl weiterer Immobilientransaktionen in allen Größenord-nungen in Aussicht. Ob das bisherige Rekord-Transaktionsvolumen aus 2015 mit rund 1,9 Milliarden Euro möglicherweise sogar noch einmal übertroffen wird, bleibt abzuwarten.