Investmentmarktbericht 2016

Investmentmarktbericht Köln - September 2016

Der Mangel an Anlagealternativen als Folge der anhaltenden Niedrigzinspolitik gepaart mit der Dynamik des Wirtschaftsstandortes halten die Nachfrage nach Immobilienprodukten in Köln auf einem äußerst hohen Niveau. Das Transaktionsvolumen gewerblicher Immobilien betrug zum Ende des dritten Quartals rund 1,1 Milliarde Euro.

Den höchsten Umsatzanteil erreichten abermals Büroimmobilien. Warburg-HIH Invest Real Estate erwarb für 350 Millionen Euro drei Baufelder des Projekts MesseCity, in dem die Zurich Versicherung im zweiten Quartal 60.000 Quadratmeter Bürofläche angemietet hatte. Zudem zahlte ein schwedischer Investor für sieben Objekte im TechnologiePark im Stadtteil Braunsfeld einen Kaufpreis von 188 Millionen Euro. Insgesamt wurden circa 30 Prozent der Investitionen von ausländischen Käufer getätigt. Sie nutzten dabei vergleichsweise oft die Strategie, mittels Portfolio-Transaktionen größere Gebäude-bestände zu erwerben. Darüber hinaus wurden im Handel mit Entwicklungsgrundstücken besonders starke Umsätze erzielt. Im zentrumsnah gelegenen Deutzer Hafen und in der nördlichen Innenstadt wurden größere Areale veräußert, die das Gesicht der Stadt in naher Zukunft positiv verändern werden. Im Zinshaus-Segment setzen Akteure mit entsprechend Grundbesitz auf eine Haltestrategie, wenn auch die Verlockung zur Realisierung attraktiver Verkaufspreise groß ist.

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Investmentmarktbericht Köln - März 2016

2015 wurden auf dem Kölner Immobilienmarkt Liegenschaften im Wert von etwa 5,5 Milliarden Euro gehandelt und ein neuer Höchstwert erreicht. Das Transaktionsvolumen des Rekordjahres 2007 in Höhe von 4,7 Milliarden Euro wurde somit um 17 Prozent übertroffen.

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